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Die CD’s
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Gottlob sind die Zeiten vergangen, wo schwäbisch/alemannisch nur im Verborgenen gesprochen und gesungen wurde und der normalerweise mundart-sprechende Schwabe beim Besuchen von öffentlichen Einrichtungen, oder gar bei Reisen in benachbarte Gebiete, seine Zunge auf das gröblichste malträtieren musste um zumindest in grundsätzlichen Dingen Verständnis bei seinem Gegenüber zu erzielen. Dass die Schwaben sich lange ihrer Mundart schämten, zeigt auch folgende Begebenheit: Der Herrgott durchwanderte eines schönen Tages die von ihm geschaffene Welt um nachzuschauen wie sich die Dinge denn entwickelt hätten. Als er von Eningen kommend Richtung Reutlingen wandelt, kommt er zu einem Baum unter dem schluchzend ein Schwabe sitzt.
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Gott:
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Mein Sohn, warum weinst Du? Sag mir den Grund und ich werde Dir helfen.
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Schwabe:
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I muss heila, weil i an Schwob be!
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Gott:
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Oh, da kann ich dir leider auch nicht helfen. Da musst Du selber damit fertig werden.
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In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich der Schwabe doch sprachlich sehr stark emanzipiert. Gibt es doch mittlerweile bundesweit agierende schwäbelnde Tatort-Komissare zur Hauptsendezeit. Und spätestens seit der Zeit, als ein schwäbischer Musiker ein Ufo über dem Wald gesehen hat und daraufhin die Straßenbahn verpasst hat, ist das Schwäbische fast zur Kult-Sprache geworden.
Ähnlich wie in meiner Bücherecke möchte ich hier CDs zusammentragen und meinem Publikum auf das Wärmste empfehlen. Es handelt sich dabei um normale Audio-CDs, aber auch um Multimedia-CDs, welche den Besitz eines Computers voraussetzen. Es können professionell produzierte, aber auch von schaffigen Schwaben im stillen Kämmerlein geschaffene, sein.
Bitte schickt eure Vorschläge an: info@die-schwaben-und-ihre-welt.de
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