Dass die Schwaben durchaus “saugrob” sein können, entspricht durchaus den Tatsachen. Es sei aber jedem Nichtschwaben ans Herz gelegt, dass diese  Grobheit im Grunde nur die Offenbarung des guten schwäbischen Willens ist. Weitaus gefährlicher ist mit einem Schwaben im Streite zusammenzutreffen, und dieser beginnt im Laufe des Disputes zu schweigen. Damit zeigt er, dass er seinen Kontrahenten für nicht diskussionsfähig im besonderen schwäbischen Sinne hält. Dieses Schweigen kann dann über Jahrzehnte gehen, so lange, dass man den eigentlichen Ursprung nur noch erraten kann, aber dennoch, da war doch was. Dieses Nichtbeachten wird von Generation zu Generation übertragen. Man könnte auch sagen, dass dies die schwäbische Variante der Vendetta ist, zwar unblutig, aber umso länger dauernd.

Aber dies soll hier nicht das Thema sein, sondern die Schwaben, die mit Papier und Feder im Ländle unterwegs waren und sind, und die in schön gesetzten Versen ihre Heimat besungen haben und auch immer wieder besingen werden. Im Grunde genommen ist es ein kurzer Weg von Ludwig Schwab zu Wolle Kriwanek, zwar getrennt duch Jahrzehnte, aber beide exemplarische Beispiel der heimatliebenden Schwaben.

Diese Sammlung soll wiederum nur ein Anstoss sein. Alle am Thema Interessierten möchte ich doch bitten mit ihre Vorschläge zu schicken. Gerne baue  ich die dann in die Sammlung ein.
 

Titel

Autor

Am Albtrauf

Karl Hötzer

Auf der Teck

Eduard Mörike

Bauer der schwäbischen Alb

Herbert Walz

Der Albbauer

August Lämmle

Die Schwabenalb

Gustav Schwab

Die Teck

Friedrich Hölderlin

Heimat

Hans Heinrich Ehrler

Hie transibat Caesar

Inschrift in der "Barbarossakirche" in Hohenstaufen

Hohenstaufen

Ludwig Uhland

Lob der Schwäbischen Alb

Gustav Schwab

O meine Berge

Ludwig Finckh

s'Albdörfle

Wendelin Überzwerch

Wandersehnsucht

Ludwig Schäble