“Sodele, wars recht? Ond beähret Se ons doch recht bald amol wieder”

Zu den
Geschichten

Manch einer wird sich schon überlegt haben, wo denn die ganzen Kurzgeschichtenschreiber ihre Ideen herhaben. Wo denn Thaddäus Troll oder  Sebastian Blau und viele andere den Schwaben aufs Maul geschaut haben. So dachte ich eigentlich früher auch. Seitdem ich mich aber von meiner selbstständigen Arbeit immer mehr verabschiede und wieder der AOK zur Last falle, habe ich einfach mehr Zeit für mich, für meine Familie und für meine Gedanken. Ich habe der ach so modischen Terminhetze Adieu gesagt und beginne wieder zu leben. Zwar, auch das soll gesagt sein, ist der  Verdienst nicht mehr so, wie er war, aber er ist sicher. Und noch eines, ich habe liebenswerte, nette und vor allem normale Kolleginnen und Kollegen gefunden, die wie ich, dem echten  Schwabentum verfallen sind  und, ohne es zu wissen, für mich oft die Initialzündungen zu der einen oder anderen „Gschicht“ liefern. Als ich dies bei einem morgendlichen Vesper erwähnte, war die Antwort:“ Aber gell, iber mi schreibsch aber  nix“. Auch von Familienmitgliedern wurde ich schon darauf hingewiesen, dass ich da oder dort einen “schena Scheiss” geschrieben hätte, und dass das überhaupt “koin Menscha ebbes agoht!”

Eine andere Quelle ist das ganz normale tägliche Leben. Nichts ist doch spannender als seine Mitmenschen schmunzelnd zu beobachten und  manchmal, was nicht so angenehm ist, von schmunzelnden Mitschwaben beobachtet zu werden.

Ursprünglich als meine private Geschichtensammlung begonnen, mausert sich diese Rubrik erfreulicherweise zu einer Vorstellung der  Geschichten von verschiedenen Autoren. Ich freue mich über jeden Beitrag, auch wenn er nicht im Dialekt geschrieben ist. Witziges, aber auch Nachdenkliches von Schwaben über Zeit, Land und Leute ist immer  lesenswert. Auch Erlebnisse von Auslandsschwaben in der Diaspora, oder von Nichtschwaben im Schwabenland sind es sicher wert hier aufgenommen zu werden.

Ach noch was:
Namen von Personen und Orten sind  weitgehend geändert, also “bitte koine falsche Verdächtigunga”.
Wir sind hier zwar unter uns und ich glaube fest an das Gute im Schwaben, aber dennoch hier der Hinweis die Urheberrechte der Autoren zu beachten.  Bei Interesse kann zu jedem Autor Kontakt aufgenommen werden.
 

 

 

 

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Die Geschichten

Titel

Autor

Beim Adler

Marliese Gross

Der Salon Rosi oder die weibliche Heimtücke

Michael Saettler

Des Teufels Bäcker

Norbert Baasner

Die Entstehung der Sprache

Felix Gruschka

Im schwäbischen Paradies oder „schee wars“ on „schee isch“

Michael Saettler

Rollahôor onterm Bettzipfel

Fritz Schneider

S'Peterle

Marliese Gross

Wie ich radfahren lernte

Marliese Gross

 

 

 

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